Im Sommer 2009 deutete der ehemalige Wirt des Ritterstübles an,
er werde demnächst aus persönlichen Gründern aufhören. Das war erst mal
keine schöne Nachricht, aber gut, mal sehen, wer danach kommt. Aber ein
geeigneter Nachfolger war nicht in Sicht. Also setzten sich einige
Stamm- bzw. Dauergäste zusammen, um mal zu überlegen, wie das mit dem
Ritter weitergehen könnte. Die Lösung war: "Wir gründen einen Verein,
und die Mitglieder übernehmen ehrenamtlich, also für Umme, alle
Aufgaben, die zum Betreiben einer Kneipe getan werden müssen." Klar, das
war und bleibt ein Experiment, aber es läuft sehr gut. Das Tresen-Team
macht einen Bomben-Job, andere zaubern in der Küche immer wieder was
Leckeres zu essen, Veranstaltungen werden geplant, organisiert und
durchgezogen und wieder andere sorgen durch die Gestaltung der Räume
dafür, dass man sich im Ritter so richtig wohl fühlen kann. Und das
Beste ist: Niemand wird dabei reich. Alles, was eingenommen wird, geht
komplett in die Vereinskasse. So soll und wird es weitergehen. Das
einzige was dazu nötig ist, sind weiterhin gute Ideen und Mitarbeit von
Mitgliedern und Gästen, und natürlich, dass sich die Besucher des
Ritters wohl fühlen und gerne kommen.
Stuttgart, im März 2010, Roland Raith
Folgende Spiele sollen Freude bereiten und den Charakter schulen: Skat, Doppelkopf, Backgammon, Mensch ärgere Dich nicht!, Arena, Poker, div. Würfel, Schach, Das Stuttgart-Spiel, Klappbrett, Mini-Monopoly, Memory und Domino.